Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu
Die Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu haben ihren Sitz in Afrika, in Harare, der Hauptstadt von Simbabwe. Ausgesandt vor mehr als 100 Jahren haben sie als Pionierinnen das Land mit aufgebaut und die Frohbotschaft zu den Menschen gebracht. In Deutschland ist die Gemeinschaft als Strahlfelder Missionsdominikanerinnen bekannt.
Herkunft und Selbstverständnis
Vor mehr als 600 Jahren entschlossen sich fromme Frauen, die Beginen, Dominikanerinnen zu werden. Von St. Ursula sandten sie sogar Schwestern in die Mission nach Afrika. Daraus entstand eine Missionsgemeinschaft, die vor über 100 Jahren selbstständig wurde. Als aktive und kontemplative Frauen sind die Dominikanerinnen den Menschen in Not nahe. Die Liebe Gottes verkündigen bedeutet: sie in Worten und Taten auszustrahlen.
Aufgabenbereiche
Die Schwestern arbeiten in Deutschland, in Afrika und Lateinamerika in Gemeinde- und Sozialarbeit, im Erziehungs- und Gesundheitswesen. Im Hören auf die Nöte der Menschen ergeben sich auch neue Aufgaben. Die Gemeinschaft möchte offen sein für das, was sie als notwendig erkennt.
Aufnahmevoraussetzungen
Junge Frauen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Studium, die die Gemeinschaft kennenlernen möchten, brauchen menschliche Reife und psycho-physische Belastbarkeit. In einem Gespräch mit der Ausbildungsbegleiterin können diese Bedingungen abgeklärt werden.
Ausbildung
Die Kandidatin wird in einem längeren Klärungsprozess begleitet. Es folgt in der Regel ein Jahr Postulat und zwei Jahre Noviziat im Ausbildungshaus im Bergischen Land. Die Ausbildung ist prozessorientiert und geht mit jeder Einzelnen ihre eigenen Schritte mit.
Bindung
Nach der Ausbildungszeit im Noviziat steht die zeitliche Bindung (Profess) für ein Jahr, die danach in größeren Abständen erneuert wird. Frühestens nach fünf Jahren und spätestens nach sieben Jahren können die ewigen Gelübde abgelegt werden.
