Kampagne für saubere Kleidung
Die Kampagne Clean Clothes setzt sich dafür ein, dass die Kleider, die wir kaufen können, unter "sauberen" Produktionsbedingungen hergestellt werden. Die Frauen in den Ländern des Südens, die unsere Kleidung nähen, arbeiten unter unvorstellbaren Bedingungen: Sie erhalten einen Lohn, von dem sie und ihre Kinder nicht leben können. Sie arbeiten 10 bis 12 Stunden täglich an sechs Tagen in der Woche in dunklen, stickigen, überhitzten Räumen, deren Sicherheitsstandards als lebensgefährlich eingestuft werden müssen. Die Kontrolle der Aufseher schließt Beschimpfungen, Schläge und sexuelle Belästigung mit ein. Gewerkschaftliche oder andere Formen der kollektiven Interessenvertretung gegenüber dem Arbeitgeber sind nicht erlaubt. Die Betroffenen selbst können diese miserablen Arbeitsbedingungen nicht verändern. Sie sind auf die Arbeitsplätze angewiesen, und jede Form von Protest führt letztendlich zur Entlassung. Ziel der Kampagne ist es, dass die Bekleidungsunternehmen des Nordens verbindliche Abkommen über verbesserte Produktionsbedingungen bei der Herstellung ihrer Bekleidung unterzeichnen, um diese Missstände zu beseitigen.
Zur Kampagne gibt es eine Ausstellung "ScherenSchnitt und ZwangsJacke", die kostenlos ausgeliehen werden kann.
Hintergrundinformationen und Materialien zur Kampagne erhalten Sie auf den Internetseiten der Kampagne. Sehr informativ sind auch die Seiten der Schweizer Kampagne!





